Verein "Pro Landwirtschaftszone Hegmatte"

Die Hegmatte
-
soll bestes Landwirtschaftsland wirklich überbaut werden?

Wir sagen NEIN!


NEWS

Schöftland
Verein "Pro Landwirtschaftszone Hegmatte"

Medienmitteilung:

Schöftler Bevölkerung bekennt sich zu einer unbebauten Hegmatte


Die Initiative "Landwirtschaftszone Hegmatte mit Schutzzone" ist mit 952 ja zu 221 nein Stimmen
deutlich angenommen worden. Sie verlangt, dass die Hegmatte nicht überbaut wird. Der Gemeinderat ist
angehalten, den Volkswillen ohne Wenn und Aber umzusetzen - eben gerade nicht so, wie er in der seit
wenigen Tagen öffentlich aufliegenden "Teiländerung Nutzungsplanung Hegmatte" vorsieht.

Der Verein "Pro Landwirtschaftszone Hegmatte" bedankt sich bei der Schöftler Bevölkerung für die
deutliche Zustimmung zur Initiative "Landwirtschaftszone Hegmatte mit Schutzzone". Dies ist ein
Bekenntnis der Bevölkerung, dass die Hegmatte so bleiben soll, wie sie ist. Die Initiative verlangt,
dass die Hegmatte mit einer Landschaftsschutzzone überlagert wird, in Aussehen und Eigenart erhalten
bleibt und vor einer Überbauung geschützt wird.

Der Verein "Pro Landwirtschaftszone Hegmatte" erwartet vom Gemeinderat, dass er den Volkswillen
umsetzt. Die Bau- und Nutzungsordnung ist so anzupassen, dass darauf keine Bahnanlagen gebaut werden
können. Genau so wie es die Initiative unmissverständlich verlangt. Alles andere wäre eine Missachtung
des Volkswillens. Mit dem abgeschlossenen Mitwirkungsverfahren und der aktuell öffentlichen Auflage
"Teiländerung Nutzungsplanung Hegmatte", zeigt der Gemeinderat leider eindeutig auf, dass er alles
daransetzt, die Bahnanlage auf der Hegmatte zu realisieren. Er interpretiert die Initiative willkürlich
falsch und behauptet, mit der Schutzzone sei die Initiative umgesetzt. Dass die Initiative ausdrücklich
verlangt, die Hegmatte nicht zu überbauen, blendet er aus. Es ist an der Zeit, die Schöftler Bevölkerung
endlich ernst zu nehmen und von den Überbauungsabsichten wegzukommen.

Verein «Pro Landwirtschaftszone Hegmatte»











Schöftland: Chronologie Hegmatte 04.11.2020


Infoabend vom 16.11.2017: dort wird erstmals darüber informiert, dass die Hegmatte überbaut
 und später eingezont werden soll

04.06.2018: Übergabe der Petition «Nein zur Überbauung der Hegmatte» mit 850 Stimmen

17.10.2018: Übergabe der 1. Initiative mit 460 Unterschriften für eine Landwirtschaftsschutzzone Hegmatte,
 rechtsgültig am 06.11.2018

19.11.2018: Gemeindeversammlung. Mit 343 zu 103 Stimmen wird dem Antrag zugestimmt, die BNO
 anzunehmen, aber die Hegmatte mit einer Landschafts-schutzzone zu überlagern und nicht zu überbauen.

16.05.2019 und 18.05.2019: Infoveranstaltungen mit «Kompromisslösung»: Bahn baut unverändert
 an der Suhrentalstrasse, Gleise durchschneiden Hegmatte, nur ca. 5 ha werden nicht eingezont. Bahn sagt,
 sie könne auch mit Mühleareal ihre Infrastrukturen erstellen.

21.06.2019: Weder Initiative noch Überweisungsantrag aus letzter GV werden traktandiert. Initiative werde
 vermutlich im Januar 2020 behandelt, ausserdem werden die «Hegmättler» als rückständig kritisiert.

04.11.2019: Einreichung der 2. Initiative mit 526 gültigen Unterschriften mit dem Begehren, bis spätestens
 Ende Februar 2020 eine ausserordentliche Gemeindeversammlung durchzuführen und die planerischen
 Massnahmen zu ergreifen, um die Landwirtschaftszone Hegmatte (alle Parz.-Nrn.) mit einer
 Landschaftsschutzzone zu überlagern und die Hegmatte vollumfänglich zu erhalten und gesamthaft
 vor einer Überbauung zu schützen.
 Am 18.11.2019 wurde diese Initiative als rechtsgültig erklärt.

11.11.2019: Information seitens Gemeinderat, BVU und AVA. Dabei berichtet der Gemeindeammann
 darüber, dass ca. 10 bis 12 % der Stimmberechtigten bis jetzt eine Überbauung der Hegmatte ablehnten
 und eine Abstimmung darüber verlangt hätten – ein eigenartiges Demokratieverständnis!

• Am 22.05.2020 meldet der Landanzeiger, dass ausser der Freisinn alle kantonalen Parteien
 entweder gegen die Überbauung der Hegmatte sind oder mindes-tens abwarten wollen mit
 ihren Beratungen und Entscheidungen, bis die Schöftler Stimmbürger entschieden haben
 – ein grosser Erfolg für uns!

• Am 05.09.2020 findet der grosse Anlass statt: Rund 100 Interessierte haben sich angemeldet, so viele,
 dass der Anlass corona-bedingt am Vormittag in der Drei-fachturnhalle stattfinden muss.

Von den 112 Meinungsäusserungen, die am 5.9. angeklebt wurden, waren 57 (51 %) nicht brauchbar
(nicht leserlich oder Themen, die nicht gefragt oder genutzt wer-den konnten), zu unseren Gunsten 44 (39 %),
zu unseren Ungunsten 11 oder 10 %.
Vom Gemeinderat erwarten wir noch eine Stellungnahme dazu.












Medienmitteilung

Widerstand gegen Landverschleiss in Schöftland


Der Gemeinderat Schöftland strebt ein überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum an. Elf Hektar Landwirtschaftsland sollen dafür eingezont und überbaut werden. Um dies zu verhindern ist das Komitee «Nein zur Überbauung der Hegmatte» gegründet worden, das nun eine Petition lanciert.

Der Schöftler Gemeinderat strebt ein Bevölkerungswachstum auf ca. 6000 Einwohner bis 2041 an, das sind 1000 mehr als der Kanton prognostiziert. Dafür und für Infrastrukturbauten der Wynen- und Suhrentalbahn soll die Hegmatte mit elf Hektaren Kulturland eingezont und überbaut werden. Eine 120 Meter lange Einstellhalle mit deren Zufahrtsgleisen würde zuerst gebaut. Bei Realisierung dieser Pläne wäre wertvollstes Ackerland (Fruchtfolgeflläche) für immer verloren. Gegen die Absichten des Gemeinderates Schöftland formiert sich Wider-stand aus der Bevölkerung. Das Komitee «Nein zur Überbauung der Hegmatte» will mit einer Petition den Gemeinderat auffordern, auf diese Pläne zu verzichten. Aus der «Gesamtrevisi-on Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland» geht laut Komitee hervor, dass die bereits eingezonten Landreserven und unternutzten Bauzonen innerhalb Schöftlands ein nachhalti-ges Wachstum über Jahre hinweg ermöglichen, ebenfalls den notwendigen Ausbau der WSB-Anlagen. In den letzten Jahren erlebte Schöfltand einen regelrechten Bauboom. Die Folgen davon sind jetzt schon fast 150 Leerwohnungen – ein Trend, den es zu stoppen gilt!


Textanalyse Medienmitteilung vom 15.05.2020



Komplette Textanalyse zur Medienmitteilung Gemeinderat 15.05.2020 klicken auf Text














Überbaungsvariaten

Variante 1
Überbauung
bestehendes Bahnhof und Mühleareal

Diese Variante hat der Gemeinderat verworfen


Mit dieser Variante bleibt die Hegmatte als Landwirtschaftsland erhalten.

Variante 2
Überbauung
Hegmatte

Diese Variante strebt der Gemeinderat an


Mit dieser Variante würden 11 Hektaren Landwirschaftsland (15 Fussballfelder) für immer zerstört.











Planungsidee

Variante
Überbauung bestehendes Bahnhof- und Mühleareal


Mit dieser Variante bleibt die Hegmatte als Landwirtschaftsland erhalten.
Durch ein Bahnhofgebäube wie in Menziken, würde durch die Überdachung und einer gerade
Gleisführung die Lärmemission für das ganz Dorf gemindert.












Initiativen

In kürzester Zeit konnten 469 Unterschriften gesammelt werden. Sodass die Initiative bereits 4 Wochen nach Sammelbeginn eingereicht werden konnte.


NEWS

an der Sitzung des Gemeinderates
vom 5. November 2018
wurde protokolliert, dass das
lnitiativbegehren "Pro Landwirtschaftszone Hegmatte"
die erforderliche Mindestesanzahl (306)
gültiger Unterschriften (453)
deutlich übertroffen hat.
Zudem sind die Rechtmässigkeit und
die inhaltliche Zulässigkeit der lnitiative
zu bejahen.


Übergabe der Initiative an die Gemeinde


22 Oktober 2018

Warum lancieren wir die Initiative:


- Damit die Schöftler Bevölkerung selber durch die eigene Stimmabgabe
mitentscheiden kann, ob sie die Hegmatte als Grünzone erhalten will oder überbauen.

- Weil auch gemäss Aussage des Bahndirektors die in Zukunft nötige
Bahninfrastruktur auf dem bestehenden Bahn und Mühleareal gut erstellt werden kann.

- Weil nachweislich die Bevölkerung in den nächsten 25 Jahren in den bereits bebauten
Gebieten genug stark und nachhaltig wachsen kann ohne dass ein m2 Landwirtschaftsland
zerstört werden muss.

- Weil der Lehrwohnungsbestand gemäss den neuesten Zahlen in der ganzen Region noch zugenommen hat.

- Weil ein noch stärkeres Wachstum zu noch mehr Verkehr, Staus und Lärm auf der
bereits stark belasteten Dorf und Suhrentalstrasse führt.




Warum müssen wir die BNO teilweise ablehnen:


Weil wenn wir die BNO teilweise ablehnen, das Richtplanverfahren voraussichtlich ausgesetzt wird und die Bahn
dadurch nicht durch das bauen und zerstückeln der Hegmatte Tatsachen schaffen kann, bevor
die Bevölkerung über die Einzohnung abstimmen konnte

2. Initiative


- Am 4.11.2019 übergaben wir dem Gemeinderat 530 Unterschriften und verlangten dabei,
die Abstimmung über den Fall Hegmatte spätestens Ende Februar 2020 durchzuführen.

Es sei bis spätestens Ende Februar 2020 eine ausserordentliche Gemeindeversammlung
durchzuführen, um über den folgenden Antrag abzustimmen:
Es seien die in der Gemeindekompetenz liegenden planerischen Massnahmen zu ergreifen,
um die Landwirtschaftszone Hegmatte (Parzellen 162, 363, 1048, 1093 und 1094) mit einer
sie überlagernden Landschaftsschutzzone (oder einer andern geeigneten Massnahme) in
ihrem Aussehen und ihrer Eigenschaft vollumfänglich zu erhalten und gesamthaft vor
einer Überbauung zu schützen.

Der Gemeinderat hat, wie daraus deutlich ersichtlich ist, seine Aufgabe bei weitem nicht erfüllt.













Richtplan Einwand Verein












Richtplan Einwand Bauernverband











Hegmatte



Download

Zum Verteilen und Ausfüllen

    Flyer Hegmatte.pdf

    Initiativbegehren_2019.pdf



Der Verein



    Der Vorstand:






      Andres Wälty
      Bernhard Hürzeler
      Sophie Lustenberger
      Eduard Jakob
      Bruno Kaufmann
      Mauro Bino

Adresse:

Verein "Pro Landwirtschaftszone Hegmatte"
Bernhard Hürzeler
Hügelistrasse 6
5040 Schöftland

E-Mail: info(at)hegmatte.ch

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